„Deportation Class“

Sie kommen in der Nacht, sie reißen Familien aus dem Schlaf und setzen sie in ein Flugzeug: Sogenannte Zuführkommandos von Polizei und Ausländerbehörden haben im Jahr 2016 25.000 Asylbewerber aus Deutschland abgeschoben. Und im Bundestagswahlkampf forderte die Bundeskanzlerin eine "nationale Kraftanstrengung", um noch härter durchzugreifen. Doch was bedeutet eine Abschiebung eigentlich? Und was macht sie mit den Männern, Frauen und Kindern, die abgeschoben werden? Der preisgekrönte Dokumentarfilm DEPORTATION CLASS zeichnet ein umfassendes Bild dieser staatlichen Zwangsmaßnahmen: Von der Planung einer Sammelabschiebung über den nächtlichen Großeinsatz in den Unterkünften der Asylbewerber bis zu ihrer Ankunft im Heimatland und der Frage, was die Menschen dort erwartet. Der Film gibt auch denjenigen ein Gesicht, eine Stimme und damit ihre Würde zurück, die in den Fernsehnachrichten nicht zu Wort kommen: Menschen wie Gezim, der in Deutschland auf eine bessere Zukunft für seine Kinder hoffte und ohnmächtig zusehen muss, wie sein Traum zerplatzt. Oder die Familie von Elidor und Angjela, die vor der Blutrache flüchten musste und nach der Abschiebung in Albanien ins Bodenlose stürzt. Im Anschluss an den Film stehen Vertreter/innen der Caritas / Diakonie und des Freundeskreis Asyl zum Gespräch zur Verfügung.

Termin(e):  
Mi., 18. Juli 2018, 19.30 Uhr

Veranstaltungsart:  
Dokumentarfilm (im Rahmen des Lokalen Agenda Kinos)

Ort:  
Rottweil

Raum:  
Central-Kino, Hauptstraße 59

Wichtige Hinweise:  
Veranstalter: keb Rottweil, Freundeskreis Asyl Rottweil, Lokale Agenda Rottweil, Caritas, Diakonie

 

 

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